- So finden Sie effektive Wege zur Stressbewältigung
- Zehn Entspannungstipps, die Sie beliebig kombinieren können
- 1. Luft hereinlassen
- 2. Grimassen schneiden
- 3. Alle Muskeln aktivieren
- 4. Schultern hochziehen
- 5. Kalt duschen
- 6. An die frische Luft gehen
- 7. Powernap gönnen
- 8. Zunge in Ruhe lassen
- 9. Aus dem Fenster schauen
- 10. Die Augen wärmen
- Eine weitere bewährte Methode: Das "Om" üben
Siedend heiß fällt es einem ein: Es ist ja noch dies, das und jenes zu erledigen. „Das schaff ich doch nie!“ Wer in akuten Stress gerät, wird fahrig und nervös, kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, die Hände schwitzen, der Blutdruck steigt. Diese zehn Entspannungstipps helfen, schnell wieder herunterzukommen und akuten Stress zu reduzieren.
So finden Sie effektive Wege zur Stressbewältigung
Doch es gibt effektive Wege zur Stressbewältigung. Diese Soforthilfe-Tipps unterbrechen die negative Gedankenspirale, senken den Herzschlag und reduzieren den Stress. Wer sie ein paar Mal angewandt und geübt hat, wird aus eigener Kraft leicht den Druck reduzieren können und ruhiger werden.
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Zehn Entspannungstipps, die Sie beliebig kombinieren können
Die folgenden Entspannungstipps können Sie beliebig miteinander kombinieren. Nicht jede Methode wird nach Ihrem Geschmack sein. Suchen Sie sich einfach einige aus, die Ihnen gut tun und ergänzen Sie sie mit persönlichen Ideen:
1. Luft hereinlassen
Stellen Sie sich ans geöffnete Fenster und atmen Sie tief durch. Gehen Sie vielleicht sogar nach draußen, in den Hof oder den Garten. Der Sauerstoff tut dem gesamten Körper, aber vor allem dem Gehirn gut. Strecken Sie sich nun in alle Richtungen und dehnen Sie den gesamten Körper. So lösen Sie Verspannungen.
2. Grimassen schneiden
Wer lange am Computer sitzt und, im wahrsten Sinne des Wortes, verbissen seine Aufgaben abarbeitet, verspannt. Man beißt die Zähne aufeinander, verspannt den Nacken und die Stirn. Schneiden Sie deshalb einfach mal eine Minute lang verschiedene Grimassen. In der Logopädie und Gesangstherapie werden diese Methode angewendet, um die Muskeln im Gesicht, am Hals und im Mund zu lockern.
3. Alle Muskeln aktivieren
Setzen Sie sich bequem hin oder legen Sie sich aufs Sofa. Spannen Sie nun alle Muskeln an, die sich gleichzeitig anspannen lassen. Halten Sie die Spannung etwa 5 bis 10 Sekunden. Dann lassen Sie los und spüren in sich hinein. Sind Sie schon entspannter? So oft wiederholen, wie es gut tut. Diese Übung stammt übrigens aus der Entspannungsmethode „Progressive Muskelentspannung“.
4. Schultern hochziehen
Ziehen Sie die Schultern hoch bis unter die Ohren und halten Sie sie einige Sekunden dort. Lassen Sie sie dann wieder fallen. Wiederholen Sie den Ablauf fünf bis zehn Mal. Diese Übung lockert den verspannten Oberkörper.
5. Kalt duschen
Eine kalte Dusche oder ein kaltes Bad bedeutet Stress für den Körper. Auch wenn es zunächst widersprüchlich klingen mag: Körperlicher Stress durch kaltes Wasser wirkt wie ein Training für das Gehirn und kann uns dadurch helfen, besser mit anderen Stresssituationen umzugehen. Vorsicht ist jedoch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes geboten: Wenn Sie von diesen Krankheiten betroffen sind, sollten Sie lieber auf kalte Duschen oder ein kaltes Bad verzichten.

Soforthilfe gegen Stress: Droht der akute Stress Sie zu überwältigen, kann eine Pause an der frischen Luft Abhilfe schaffen.
6. An die frische Luft gehen
Wird der Stress zu groß und werden Sie nervös, hilft es, eine richtige Pause zu machen – auch wenn man dafür vermeintlich gar keine Zeit hat. Räumen Sie jetzt nicht auf und quatschen Sie nicht mit der Kollegin, sondern nutzen Sie die Unterbrechung und gehen an die frische Luft. Draußen erscheint alles schon gar nicht mehr so schlimm und die visuellen Eindrücke bringen einen auf andere Gedanken.
7. Powernap gönnen
In Japan sind kurze Nickerchen – sogenannte Powernaps – gesellschaftlich akzeptierter und werden sogar häufig am Arbeitsplatz toleriert. Es müssen ja gar nicht 20 oder 30 Minuten sein, sondern einmal kurz die Augen zuzumachen, genügt schon. Setzen Sie sich zum Beispiel auf einen Stuhl und nehmen Sie einen Schlüsselbund in die Hand. Schließen Sie nun die Augen – fällt der Schlüsselbund hinunter, sind Sie kurz eingenickt und fühlen sich erholt. Aber bedenken Sie: Powernaps sind eine wunderbare Soforthilfe, aber sie können nicht als Ersatz für ausreichend Erholung und Schlaf dienen.
8. Zunge in Ruhe lassen
Auch dies ist ein erprobtes Mittel aus der Logopädie, um Stress zu reduzieren: Legen Sie die Zunge hinter den Zähnen auf den kleinen Hügel am Gaumen – ganz so, als würden Sie ein L sprechen wollen. Es ist der sogenannte Zungenruhepunkt. Lassen Sie die Zunge einige Minuten dort liegen, atmen sie tief ein und aus. Atmen Sie nun durch die Nase ein und zählen Sie dabei in Gedanken bis vier. Halten Sie anschließend den Atem an und zählen bis sieben. Atmen Sie dann geräuschvoll durch den Mund aus und zählen Sie bis acht. Viermal wiederholen.
9. Aus dem Fenster schauen
Es klingt ganz einfach, aber es wirkt: Heben Sie den Blick vom Bildschirm und schauen Sie einige Minuten lang aus dem Fenster. Sie werden sehen: Automatisch werden Sie ruhiger.
10. Die Augen wärmen
Eine bewährte Methode aus dem Yoga: Reiben Sie die Hände aneinander und legen Sie diese dann locker auf die geschlossenen Augen. Spüren Sie die Wärme und denken Sie am besten an gar nichts. Die Wärme entspannt Verkrampfungen und tut müden Augen gut.
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Eine weitere bewährte Methode: Das "Om" üben
Auch Meditation kann psychischen Stress und Anspannung reduzieren – man braucht dafür nur ganz wenig Zeit. Einige Meditationsprogramme sind schnell zu erlernen und machen bereits nach fünf Minuten ruhiger.
- Setzen oder legen Sie sich an einem ruhigen Ort, zum Beispiel auf das Sofa oder eine Yogamatte. Auch ein bequemes Kissen ist perfekt. Wenn Sie mögen, können Sie ruhige Musik hören.
- Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf den gegenwärtigen Moment. Denken Sie nicht an Probleme und kommende Aufgaben, sondern nur an das Hier und Jetzt.
- Kommen doch störende Gedanken, erkennen Sie sie an und lassen Sie sie wieder gehen.
- Konzentrieren Sie sich neu und legen Sie wieder Ihre Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment.
- Atmen Sie langsam und tief ein und aus.
Nach etwa fünf Minuten öffnen Sie die Augen wieder und strecken und recken sich. Sie werden sich sicherlich entspannter und weniger gestresst fühlen.
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