Musterabbildung der elektronischen Gesundheitskarte
FAQ

FAQ zur Gesundheitskarte

Lesedauer unter 10 Minuten

Redaktion

  • Barmer

Mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) weisen Sie sich als Versicherter der Barmer aus und so Ihren Leistungsanspruch nach. Sie zeigen die Karte vor einer Behandlung beim Arzt, beim Therapeuten oder im Krankenhaus und erhalten so medizinische Leistungen im In- und Ausland.

Das steht auf Ihrer elektronische Gesundheitskarte

 

  • Ihr Foto
  • Ihr Name
  • Ihre Krankenversichertennummer (KVNR) (unveränderlich)
  • Name und Institutionskennzeichen Ihrer BARMER
  • Kennzeichnung "eGK" in Braille-Schrift (ertastbare Blindenschrift)
  • Zertifikat des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)
  • Kontaktloszeichen
  • CAN (6-stellige Nummer – hier: 123456)
  • EHIC (Europäische Krankenversicherungskarte) auf der Rückseite

Welche Daten sind auf der Versichertenkarte gespeichert?

Auf Ihrer Barmer-Gesundheitskarte sind aktuell beispielsweise folgende Daten gespeichert:

  • Vor- und Nachname
  • Geschlecht
  • Geburtsdatum
  • Adresse
  • Krankenversichertennummer und Versichertenstatus, zum Beispiel, ob Sie selbst versichert sind oder beitragsfrei familienversichert
  • Beginn des Versicherungsschutzes
  • Krankenkasse und deren Kassennummer

Dass es sich wirklich um Ihre Daten handelt und ihre Krankenkarte gültig ist, wird durch ein sogenanntes Zertifikat auf dem Chip der Gesundheitskarte nachgewiesen. Das Zertifikat ist eine Art digitaler Schlüssel. Damit und mithilfe von anderen Techniken zur Verschlüsselung werden Ihre Daten auf der Karte nach den aktuellen Standards für die Datensicherheit bestmöglich geschützt.

Werden auf der elektronischen Gesundheitskarte auch medizinische Daten gespeichert?

Ja, aber nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung. So können Sie zum Beispiel Ihren Medikationsplan direkt auf Ihrer Gesundheitskarte speichern lassen.

Dafür müssen Sie beim Arzt Ihre Karte in das Lesegerät stecken und Ihre PIN eingeben. Auch Notfalldaten können Sie in auf der Gesundheitskarte speichern lassen. Darin stehen zum Beispiel Informationen zu chronischen Krankheiten, Allergien, Arzneimittelunverträglichkeiten oder Schutzimpfungen. Vorteil: Im Notfall können Behandelnde die Daten auch ohne Ihre Freigabe auslesen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit über die eCare (elektronische Patientenakte) wichtige medizinische Dokumente wie Laborergebnisse, elektronische Arztbriefe, Befunde und Ihren Medikationsplan sicher speichern und mit Ihren Ärzten zu teilen.

Ich bin neues Mitglied. Wann bekomme ich die Krankenversichertenkarte?

Herzlich willkommen bei der Barmer. Ihre Gesundheitskarte schicken wir Ihnen automatisch zu, sobald wir Ihr Passbild erhalten haben. Dazu senden wir Ihnen rechtzeitig vor Beginn Ihrer Mitgliedschaft Unterlagen, mit denen Sie Ihr Passbild für die Gesundheitskarte online hochladen oder per Post an die Barmer senden können. Anschließend erhalten Sie Ihre Karte per Post.

Im Falle eines Krankenkassenwechsels können wir Ihnen erst dann eine eGK ausstellen, wenn Ihre vorherige Krankenkasse bestätigt hat, dass Ihre Krankenversicherungsnummer dort nicht mehr genutzt wird. Dieses Verfahren ist gesetzlich vorgeschrieben. Deshalb können Verzögerungen auftreten, deren Beschleunigung wir selbst nicht in der Hand haben, sondern in denen wir auf Meldungen der Vorkasse angewiesen sind.

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