Abnehmen und Diät

BMI-Rechner: Deinen Body-Mass-Index einfach berechnen

Lesedauer weniger als 6 Min

Redaktion:

Dr. rer. nat. Clara Neuhaus (Medical Writer, Content Fleet GmbH)

Qualitätssicherung:

Dr. med. Carla Knobloch (Ärztin, Content Fleet GmbH)

BMI berechnen – das steckt hinter deinem Wert

BMI-Definition:

Der Body-Mass-Index setzt das Körpergewicht ins Verhältnis zur Körpergröße. So lässt sich schnell einordnen, ob Unter-, Normal- oder Übergewicht vorliegt.

Die Formel:

Das Gewicht geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat ergibt den BMI-Wert. Der Rechner macht das automatisch: Einfach Werte eingeben und dein Ergebnis erscheint sofort.

Grenzen des BMI:

Der BMI ist ein hilfreicher Orientierungswert, aber kein vollständiges Abbild deiner Gesundheit. Für eine genaue Einschätzung lohnt es sich, auch Körperfettanteil und Taillenumfang zu berücksichtigen.

Ob Normalgewicht, Über- oder Untergewicht – der kostenlose BMI-Rechner bringt dir in Sekunden Klarheit.

Einfach Größe, Gewicht und Alter eingeben und den Wert über die praktische Tabelle direkt einordnen.

BMI-Rechner: Body-Maß-Index einfach berechnen

Anmerkung: bei der Berechnung deines individuellen Body-Mass-Index kann es zu leichten Abweichungen aufgrund von Rundungsdifferenzen kommen.

Beachte bitte Folgendes:

    Gib dein Alter, Körpergröße und Körpergewicht ein, um den BMI zu berechnen.

    BMI-Rechner nutzen: So einfach geht's

    Um den BMI-Rechner zu verwenden, reichen drei Angaben:

    • Körpergröße in Zentimetern

    • Gewicht in Kilogramm

    • Alter in Jahren

    Der BMI-Rechner verarbeitet die Werte automatisch und zeigt dir das Ergebnis sofort an. Dein Wert wird in eine der Kategorien Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas.

    Dein BMI-Wert: Was die Zahl wirklich bedeutet

    Eine Zahl allein sagt noch nichts aus, sie braucht eine Einordnung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterscheidet für Erwachsene ab 18 Jahren folgende Gewichtsklassen, ablesbar auch in der BMI-Tabelle:
    •    Unter 18,5: Untergewicht 
    •    18,5 bis 24,9: Normalgewicht
    •    25,0 bis 29,9: Übergewicht
    •    Ab 30,0: Adipositas, je nach Höhe des Wertes in verschiedene Grade eingeteilt 

    Gewichtsklassen/ KategorienBMI (kg/m2)
    Untergewicht< 18,5
    Normalgewicht18,5 - 24,9
    Übergewicht:> 25,0
    Präadipositas25,0 - 29,9
    moderate Adipositas30,0 - 34,9
    starke Adipositas35,0 - 39,9
    extreme Adipositas> 40,0
    Quelle BMI Tabelle: WHO 

    Ein Beispiel: 80 Kilogramm und 1,80 Meter ergeben einen BMI von 24,69 – das liegt im Normalgewichtsbereich. Ein Wert unter 18,5 weist auf Untergewicht hin, ab 25 kann Übergewicht vorliegen. Alter, Geschlecht und individueller Körperbau fließen in die Berechnung nicht ein, deshalb ist der BMI nur ein grober Richtwert. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung trifft teils andere Einteilungen als die WHO. Bei deutlichen Abweichungen vom Normalbereich solltest du dich ärztlich beraten lassen.

    Was sagen Fachleute zum BMI?

    Als empfehlenswert gilt ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 bei Erwachsenen über 20 Jahren. Fachleute sprechen dann von Normalgewicht und einem optimalen BMI. Datenauswertungen der letzten Jahre zeigen, dass in Deutschland knapp 40 Prozent der Männer und rund die Hälfte der Frauen in diesem Bereich liegen.
    Bei deutlichen Abweichungen nach oben oder unten lohnt sich ein Gespräch in deiner Hausarztpraxis. Denn je nach Gewichtsbereich können unterschiedliche gesundheitliche Risiken bestehen.

    Wie hängen BMI und Alter zusammen?

    Ab etwa 40 Jahren verändert sich der Stoffwechsel, und die Körperzusammensetzung verschiebt sich. Fachleute gehen davon aus, dass ein etwas höherer BMI-Wert mit zunehmendem Alter noch als Normalgewicht eingestuft werden kann. Das ist ganz normal und nicht direkt ein Grund zur Sorge.

    Grenzen: Was der BMI-Rechner kann – und was nicht

    Dein Ergebnis ist ein erster Anhaltspunkt für deinen Gesundheitszustand – aber das Gesamtbild zählt. Sehr muskulöse Menschen haben zum Beispiel häufig einen hohen BMI, obwohl ihr Körperfettanteil gering ist. 

    Entscheidend ist dabei auch, wo im Körper Fett gespeichert wird. Fettgewebe rund um die inneren Organe im Bauchraum gilt als Risikofaktor für Erkrankungen wie Diabetes und Herzerkrankungen wie die koronare Herzkrankheit.

    Zum Körperfettanteil gibt es Richtwerte zur Orientierung. Bei Frauen gelten etwa 20 bis 35 Prozent als gesund, bei Männern etwa 8 bis 25 Prozent. 

    Zwei weitere Messgrößen helfen, das Bild zu vervollständigen:

    • Taillenumfang: Bei Frauen steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ab 80 Zentimetern, ab 88 Zentimetern ist es stark erhöht. Bei Männern gilt ein Wert bis 94 Zentimeter als unbedenklich, ab 102 Zentimetern besteht ein hohes Risiko.
    • Waist-to-Hip-Ratio: Das ist der Taillenumfang geteilt durch den Hüftumfang. Je größer der Bauch im Verhältnis zur Hüfte, desto höher ist das gesundheitliche Risiko. Die empfohlene Obergrenze beträgt bei Männern 0,9 und bei Frauen 0,85.

    Die Werte solltest du im Stehen messen.

    Für eine vollständige Gesundheitsbeurteilung solltest du dir also nicht nur den BMI, sondern immer mehrere Werte anschauen. Frag bei Unklarheiten einfach in deiner Hausarztpraxis nach.

    Häufige Fragen und Antworten zum BMI-Rechner

    Der Body-Mass-Index ist eine Kennzahl, die das Verhältnis zwischen Körpergewicht und Körpergröße ausdrückt. Mithilfe dieses errechneten Wertes kann eingeschätzt werden, ob eine Person unter-, normal- oder übergewichtig ist. Der BMI dient somit als grober Orientierungswert für die Einordnung des Gewichts. Allerdings berücksichtigt er zunächst weder Geschlecht noch individuelle Unterschiede beim Körperbau.

    Ein BMI-Rechner ermittelt automatisch den Body-Mass-Index, sodass keine manuelle Berechnung nötig ist. Nach Eingabe der persönlichen Daten zeigt er den BMI an und ordnet ihn in entsprechende Kategorien von Untergewicht bis Adipositas ein. Diese erste Orientierung ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose oder professionelle Beratung.

    Für die Ermittlung des BMI werden das Körpergewicht in Kilogramm und die Körpergröße in Metern oder Zentimetern benötigt (je nach BMI-Rechner). Zusätzlich wird häufig das Alter in Jahren abgefragt, um das Ergebnis dann individueller einordnen zu können.
    Die Weltgesundheitsorganisation unterscheidet mehrere Gewichtsklassen bei Erwachsenen. Ein BMI unter 18,5 wird als Untergewicht eingestuft, Werte zwischen 18,5 und 24,9 gelten als Normalgewicht. Ab einem BMI von 25,0 ist von Übergewicht die Rede, wobei bei Werten ab 30 verschiedene Adipositas-Grade unterschieden werden. 
    Der vorgestellte BMI-Rechner eignet sich nicht für Kinder und Jugendliche. Für diese Altersgruppe wurden spezielle BMI-Normwertkurven entwickelt, die sogenannten BMI-Perzentilkurven. Die Beurteilung des Gewichts bei Kindern sollte daher durch Kinderärztinnen oder Kinderärzte erfolgen. Eltern finden die BMI-Normwertkurven auch im Kinderuntersuchungsheft – auch U-Heft genannt – ihres Kindes.
    Auch sehr muskulöse Menschen erhalten möglicherweise verfälschte Ergebnisse, da ihr Gewicht trotz niedrigem Körperfettanteil im Verhältnis zur Größe vergleichsweise hoch ist.
    Ja, es gibt weitere Messwerte zur gesundheitlichen Beurteilung des Körpergewichts. Die Waist-to-Hip-Ratio setzt den Taillenumfang ins Verhältnis zum Hüftumfang und sollte bei Männern unter 0,9 und bei Frauen unter 0,85 liegen. Auch der Taillenumfang allein ist aussagekräftig: Bei Frauen gilt ein Wert bis 80 Zentimeter als unbedenklich, bei Männern bis 94 Zentimeter. Zusätzlich kann der Körperfettanteil zur Beurteilung herangezogen werden.
    Der BMI liefert zwar einen ersten Orientierungswert, berücksichtigt aber nicht die individuelle Körperzusammensetzung. Sehr muskulöse Menschen können beispielsweise einen hohen BMI bei gleichzeitig niedrigem Körperfettanteil haben. Besonders wichtig für die Gesundheit ist auch die Verteilung des Körperfetts, insbesondere das Fett um die Bauchorgane herum. Für eine genaue gesundheitliche Einschätzung sollten daher weitere Faktoren wie der Taillenumfang einbezogen werden.
    Ja, die Berechnung erfolgt nach einer einfachen Formel: Das Körpergewicht in Kilogramm wird durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat geteilt. Bei einem Gewicht von 80 Kilogramm und einer Größe von 1,80 Metern lautet also die Rechnung: 80 kg geteilt durch (1,8 m × 1,8 m). Das Ergebnis kann dann anhand von BMI-Tabellen eingeordnet werden.
    Für Erwachsene über 20 Jahre gilt ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 grundsätzlich als empfehlenswert. Mit zunehmendem Alter kann sich die Einordnung aber etwas verschieben. Fachleute gehen davon aus, dass im höheren Alter auch ein leicht höherer BMI noch im Bereich des Normalgewichts liegen kann.
    Der BMI berechnet sich für Männer und Frauen gleich. Dass es dennoch geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, zeigt sich bei anderen Messwerten: Beim Körperfettanteil gelten für Frauen etwa 20 bis 35 Prozent als gesund, für Männer etwa 8 bis 25 Prozent. Deshalb lohnt es sich, den BMI immer zusammen mit weiteren Werten zu betrachten.

    Literatur

    Weiterführende Informationen

    Zertifizierung

    Auf unsere Informationen können Sie sich verlassen. Sie sind hochwertig und zertifiziert.

    Diese Artikel könnten Sie auch interessieren