Daniel Keller (SPD), Prof. Dr. Michael Schierack (CDU), Antje Töpfer (Bündnis 90/Die Grünen), Ronny Kretschmer (Die Linke)
STANDORTinfo für Berlin und Brandeburg

Interview-Ausgabe zur Landtagswahl 2024 in Brandenburg

Lesedauer unter 19 Minuten

Die Sommerpause fällt in Brandenburg in diesem Jahr aus, denn es ist Wahlkampf. Als eines der zentralen Themen steht die gesundheitliche und pflegerische Versorgung der Brandenburgerinnen und Brandenburger mit zahlreichen Herausforderungen für die nächste Regierung auf der Agenda und auch in den Wahlprogrammen. Wer auch immer der neuen Landesregierung angehört, sollte dieses Thema zur Chefsache machen. Welche Rezepte haben Politikerinnen und Politiker gegen die langen Wartezeiten für einen (Fach)-arzttermin? Wie lautet die Therapieempfehlung für überfüllte Rettungsstellen? Und welches Mittel hilft gegen die steigenden Eigenanteile für einen Platz im Pflegeheim? Wir haben bei den Kandidatinnen und Kandidaten nachgefragt, welche Sicht sie auf die Dinge haben und welche Ziele und Konzepte die Parteien bei diesen und anderen Themen verfolgen. Vielen Dank an Daniel Keller (SPD), Prof. Dr. Michael Schierack (CDU), Antje Töpfer (Bündnis 90/Die Grünen) und Ronny Kretschmer (Die Linke), dass sie sich für die Beantwortung unserer Fragen Zeit genommen haben.

Daniel Keller (SPD), Prof. Dr. Michael Schierack (CDU), Antje Töpfer (Bündnis 90/Die Grünen), Ronny Kretschmer (Die Linke)

Daniel Keller (SPD), Prof. Dr. Michael Schierack (CDU), Antje Töpfer (Bündnis 90/Die Grünen), Ronny Kretschmer (Die Linke)

Welchen Rat geben Sie, wenn sich jemand bei der Suche nach einem guten Krankenhaus an Sie wendet?

Viele Brandenburgerinnen und Brandenburger wünschen sich, einen Arzttermin schneller zu erhalten. Welche kurzfristigen und mittelfristigen Maßnahmen schlagen Sie im Rahmen einer regionalen Versorgungsplanung vor?

In Brandenburg wird häufiger der Rettungsdienst gerufen, weil die Morbidität der Bevölkerung höher und die Arztdichte geringer ist als in anderen Teilen Deutschlands. Wie sehen Ihre Reformvorschläge aus, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, den Rettungsdienst wirtschaftlich und zukunftsfest zu gestalten?

Für den erfolgreichen Pakt für Pflege wurden bislang insgesamt ca. 30 Mio. Euro für ca. 660 Projekte ausgeschüttet. Wie würde eine Weiterführung des Pakts unter Ihrer Regierungsbeteiligung aussehen, um diese und weitere Vorhaben mit allen Beteiligten zu verstetigen?

Die Eigenanteile für einen Platz in Pflegeeirichtungen werden für viele Menschen inzwischen unbezahlbar. Für den Teil der Kosten in den Eigenanteilen, die Pflegeeinrichtungen für Investitionen benötigen, müsste das Land aufkommen. Wie sehen Ihre Vorschläge aus, um Pflegeheimbewohnerinnen und –bewohner hier zu entlasten?

Die Corona-Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie wichtig der Öffentliche Gesundheitsdienst ist. Themen wie mangelnde Gesundheitskompetenz und Hitzeschutz haben seither zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Wie sieht die Zukunft des Öffentlichen Gesundheitsdienstes unter Ihrer Regierungsbeteiligung aus?