Das Bild zeigt eine Frau, die sich mit einem Fächer Luft zu fächert.
Depression, Arthrose oder Wechseljahre? Viele Beschwerden werden falsch eingeordnet

BARMER startet Wechseljahre-Telefon

Lesedauer weniger als 4 Min
  • Die BARMER schließt mit ihrem neuen Wechseljahre-Telefon eine Versorgungslücke in der Frauengesundheit und bietet medizinische Orientierung zu einem häufig unterschätzten Thema.
  • Beschwerden wie Erschöpfung, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen werden nicht selten anderen Ursachen zugeschrieben. Die BARMER-Hotline unterstützt Frauen dabei, Symptome besser einzuordnen und passende medizinische Hilfe zu finden.
  • BARMER-Landesgeschäftsführerin Leyh: „Halten Beschwerden über längere Zeit an, ist die Unsicherheit oft groß. Liegt es an Stress, einer Erkrankung oder vielleicht an den Wechseljahren? Unser neues Wechseljahre-Telefon bietet Frauen eine unkomplizierte Möglichkeit, solche Fragen zu klären, um dann den nächsten sinnvollen Schritt zu machen.“

Berlin/Potsdam, 24. August 2026 – Erschöpfung, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Gelenkbeschwerden oder Hitzewallungen: Die Wechseljahre können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Trotzdem fällt es vielen Frauen schwer, Symptome richtig zuzuordnen. Oft beginnt eine lange Suche nach möglichen Ursachen, begleitet von widersprüchlichen Informationen oder Unsicherheit über geeignete Behandlungsmöglichkeiten. Mit dem neuen Wechseljahre-Telefon reagiert die BARMER auf diesen Beratungsbedarf und erweitert ihr Angebot zur Frauengesundheit. Unter der Nummer +49 (0) 89 480 595 84 beraten erfahrene medizinische Expertinnen täglich von 6 bis 24 Uhr kostenfrei zu Beschwerden, Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten rund um die Wechseljahre. „Wechseljahre sind keine Randerscheinung, sondern eine Lebensphase, die viele Frauen über Jahre hinweg begleitet. Trotzdem fehlt es gerade bei gesundheitlichen Beschwerden häufig an verständlicher Orientierung. Wir möchten Frauen nicht nur in Berlin und Brandenburg sondern auch bundesweit dabei unterstützen, ihre Symptome besser zu verstehen und gezielt medizinische Unterstützung in Anspruch zu nehmen“, sagt Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Berlin und Brandenburg.

Beschwerden nicht einfach hinnehmen

Die Wechseljahre verlaufen bei jeder Frau anders. Während manche kaum Veränderungen wahrnehmen, haben andere mit Hitzewallungen, Schlafstörungen, Veränderungen des Körpergewichts, Gelenk- und Muskelschmerzen oder Stimmungsschwankungen zu kämpfen. Nicht immer werden solche und ähnliche Beschwerden unmittelbar mit hormonellen Veränderungen in Verbindung gebracht. Stattdessen können auch berufliche Belastungen, chronischer Stress, Erschöpfung oder psychische Erkrankungen als mögliche Ursachen im Vordergrund stehen. Die Expertinnen des Wechseljahre-Telefons der BARMER helfen dabei, gesundheitliche Beschwerden einzuordnen und mögliche nächste Schritte aufzuzeigen. Dabei geht es unter anderem um nicht medikamentöse Unterstützungsangebote, Bewegung und Ernährung, Sexualität sowie mögliche Hormontherapien. Auch Fragen und Antworten, wie sich die Wechseljahre auf den Berufsalltag auswirken können, gehören zum Beratungsangebot. „Gerade bei komplexen oder vielfältigen Beschwerden brauchen Frauen eine verlässliche Anlaufstelle, die medizinische Zusammenhänge verständlich erklärt. Mit unserem Angebot tragen wir dazu bei, dass Betroffene ihre Beschwerden nicht einfach als unvermeidbaren Teil des Älterwerdens akzeptieren müssen. Gute Informationen schaffen die Grundlage dafür, gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten passende Entscheidungen zu treffen“, sagt die BARMER-Landeschefin.

Service für Redaktionen:

Diese Pressemitteilung steht auch im Presseportal der BARMER-Landesvertretung Berlin/Brandenburg zum Download bereit.

Pressekontakt:

Kai Fortelka
Pressesprecher der BARMER für Berlin und Brandenburg
Telefon: 0202 568 151 140
E-Mail: presse.be.bb@barmer.de
X: x.com/BARMER_BB

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