Psychosoziale Gesundheit bei Kindern stärken: Barmer fördert Programm Papilio in Kita „Funkelfix“
- Die Pädagoginnen der Magdeburger Kita „Funkelfix“ erhielten nach ihrer Weiterbildung im Präventionsprogramm Papilio U3 gestern ihre Zertifikate.
- Die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt Petra Grimm-Benne gratuliert den Fachkräften in ihrer Rolle als Schirmherrin für Papilio in Sachsen-Anhalt.
- Ina Liebeke, Beraterin für Gesundheitsmanagement bei der Barmer in Sachsen-Anhalt: „Das gemeinsame Ziel ist es, die frühkindliche Entwicklung von Kindern bestmöglich zu unterstützen.“
Magdeburg, 8. Mai 2026 – Insgesamt sieben Pädagoginnen der Magdeburger Kindertageseinrichtung „Funkelfix“ haben sich im Rahmen des Präventionsprogramms Papilio-U3 weitergebildet und gestern ihre Zertifikate erhalten. „Jedes Kind verdient einen Ort, an dem es verstanden wird. Die Forschung zeigt eindeutig: Frühe Prävention wirkt – für das einzelne Kind und für die Gesellschaft. Genau dafür bringt Papilio Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen und stärkt Prävention von Anfang an“, sagt Papilio Co-Geschäftsführerin Katharina Hepke. Ziel von Papilio ist, die psychosoziale Gesundheit der jüngsten Kita-Kinder noch besser zu fördern. „Papilio unterstützt Kitas in Form von Weiterbildungen für Erzieherinnen und Erzieher dabei, Kinder unter drei Jahren noch feinfühliger zu betreuen und ersten Verhaltensauffälligkeiten vorzubeugen. Die behandelten Themen reichen von sozial-emotionalen Kompetenzen über Temperament, Bindung, Feinfühligkeit und Elternarbeit“, sagt Ina Liebeke, Beraterin für Gesundheitsmanagement bei der Barmer in Sachsen-Anhalt.
Magdeburger Kita seit dem Jahr 2021 engagiert
Die Magdeburger Einrichtung „Funkelfix“ macht schon seit 2021 bei Papilio mit. Damals bildeten sich die Erzieherinnen und Erzieher im Rahmen des Präventionsprogramms Papilio-3bis6 für Drei- bis Sechsjährige weiter. Das Programm fußt auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass Kinder bereits früh Kompetenzen und Verhaltensweisen entwickeln, die spätere Risiken wie Sucht und Gewalt beeinflussen. Daher zielt es vor allem darauf ab, schon in der Kita erste Verhaltensauffälligkeiten zu reduzieren und sozial-emotionale Kompetenzen zu stärken. „Papilio unterstützt nicht nur Kinder in ihrer optimalen Entwicklung, sondern auch Pädagoginnen und Pädagogen profitieren von der Ausbildung, denn es stärkt deren Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dies wiederum kann sie vor Stress schützen, was auch den Kindern zugutekommt“, sagt Einrichtungsleiterin Caroline Kolitsch.
Sozialministerin als Schirmherrin für Papilio in Sachsen-Anhalt
Ergebnisse internationaler Studien belegen, dass gewalttätige oder suchtgefährdete Jugendliche schon in frühen Jahren Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Diese erst gar nicht entstehen zu lassen, ist das Ziel von Papilio. „Bindungen sind für eine gesunde psychische Entwicklung elementar. Die frühen Jahre entscheiden darüber, wie wir in unserem weiteren Leben mit Gefühlen und Konflikten umgehen. Papilio leistet einen wertvollen Beitrag, um emotionale und soziale Entwicklungsprozesse noch besser zu fördern“, sagt die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt Petra Grimm-Benne. Sie ist seit dem Jahr 2018 die Schirmherrin für Papilio in Sachsen-Anhalt.
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