Startschuss für Präventionsprojekt an Berliner Schulen
Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland, mit jährlich mehr als 300.000 Neuerkrankungen.
Nach aktuellen Barmer-Auswertungen wurde in 2023 in Berlin bei knapp 56.500 Menschen die Diagnose weißer Hautkrebs dokumentiert. Der schwarze Hautkrebs verzeichnet ebenfalls einen kontinuierlichen Anstieg von rund 6.300 Betroffenen in 2005 auf knapp 11.400 in 2023.
Barmer-Landesgeschäftsführerin Gabriela Leyh: „Mit „simply U“ möchten wir frühzeitig ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Hautschutz kein Randthema, sondern zentraler Bestandteil gesunder Lebensführung ist.“
Prof. Dr. med. Lars Bullinger, Vorstandsvorsitzender der Berliner Krebsgesellschaft e. V.: „Gerade in einer Stadt wie Berlin, in der sich im Sommer ein großer Teil des Lebens draußen abspielt, wird die alltägliche UV-Belastung häufig unterschätzt. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig für einen bewussten Umgang mit Sonne zu sensibilisieren“.
Berlin, 8. Mai 2026 –Mit den ersten warmen und sonnigen Tagen startet in Berlin ein neues Präventionsprojekt zur Hautgesundheit. Die Barmer und die Berliner Krebsgesellschaft e.V. setzen gemeinsam mit Schulen in der Bundeshauptstadt das Programm „simply U“ um. Ziel der Initiative ist es, Jugendliche proaktiv für einen bewussten Umgang mit UV-Strahlung zu sensibilisieren. Dabei werden in mehreren Bundesländern die Expertise von Krankenkassen und Krebsgesellschaften mit dem Ziel gebündelt, Prävention bundesweit zu stärken und langfristig die Zahl der Hautkrebserkrankungen zu senken. Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Berlin und Brandenburg: „Mit dem Präventionsprojekt „simply U“ möchten wir frühzeitig ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Hautschutz kein Randthema, sondern zentraler Bestandteil gesunder Lebensführung ist. Gerade junge Menschen unterschätzen aber häufig die langfristigen Folgen intensiver Sonnenexposition. Hier setzt unsere gemeinsame Initiative gezielt an.“
UV-Strahlung birgt erhebliche Risiken
Die Sonne wirkt nachweislich positiv auf Stimmung und Wohlbefinden. Zugleich birgt ihre UV-Strahlung jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken. Sie kann langfristige Hautschäden verursachen, die Entstehung von Hautkrebs begünstigen und auch die Augen schädigen. Aufklärung und Prävention spielen daher eine zentrale Rolle, insbesondere bei jungen Menschen. „Gerade in einer Stadt wie Berlin, in der sich im Sommer ein großer Teil des Lebens draußen abspielt - in Parks, an Seen oder auf Schulhöfen - wird die alltägliche UV-Belastung häufig unterschätzt. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig für einen bewussten Umgang mit Sonne zu sensibilisieren“, sagt Prof. Dr. med. Lars Bullinger, Vorstandsvorsitzender der Berliner Krebsgesellschaft e. V..
Hautkrebs eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland
Die Relevanz des Themas Hautkrebs zeigt sich in aktuellen Zahlen. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Insbesondere beim weißen Hautkrebs sind die Fallzahlen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Auch in Berlin ist diese Entwicklung deutlich sichtbar. Nach aktuellen Auswertungen der Barmer wurde im Jahr 2023 in der Hauptstadt bei knapp 56.500 Menschen die Diagnose weißer Hautkrebs dokumentiert. Der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom, verzeichnet in Berlin ebenfalls einen kontinuierlichen Anstieg von rund 6.300 Betroffenen im Jahr 2005 auf knapp 11.400 im Jahr 2023. „Steigende Erkrankungszahlen bei Hautkrebs machen deutlich, dass Prävention konsequent gestärkt werden muss. Wer früh lernt, wie wichtig Sonnenschutz ist, kann sein persönliches Risiko deutlich reduzieren“, sagt die Barmer-Landeschefin. Zugleich erinnerte sie daran, dass moderne Präventionsangebote neue Wege gehen müssen: „Jugendliche lassen sich heute nicht mehr mit klassischen Informationsbroschüren aus dem analogen Zeitalter erreichen. Digitale Formate, Interaktion und Beteiligung sind entscheidend, um nachhaltige Lerneffekte zu erzielen.“
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