Pressemitteilung

Barmer für Stärkung der Gesundheitsämter: Gesundheitsförderung vor Ort verankern

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  • Die Barmer spricht sich für eine nachhaltige Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Sachsen-Anhalt aus.
  • Aus Sicht der Barmer muss die Gesundheitsförderung in Sachsen-Anhalt stärker als bisher systematisch vor Ort verankert werden.
  • Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Sachsen-Anhalt: „Ohne kommunale Strukturen gibt es keine wirksame Prävention. Deswegen müssen wir Gesundheitsförderung vor Ort verankern und sie auch außerhalb von Projektstrukturen nachhaltig sichern.“
     

Magdeburg, 15. April 2026 – Die Barmer spricht sich für eine gesetzliche Verankerung von Gesundheitsförderung als kommunale Kernaufgabe in Sachsen-Anhalt aus. Dies ist eine der Forderungen aus einem Positionspapier der Kasse, das im Vorfeld der Landtagswahl veröffentlicht wurde. Demnach soll Gesundheitsförderung nicht länger eine freiwillige Aufgabe der Kommunen bleiben, sondern eine Pflichtaufgabe werden. “Vor dem Hintergrund steigender Ausgaben im Gesundheitswesen ist Prävention ein Schlüssel, der nicht nur die individuelle Gesundheit stärkt, sondern auch unser Gesundheitssystem entlasten kann. Damit das gelingt, sind alle Beteiligten in der Pflicht“, sagt Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Sachsen-Anhalt. Ein Blick in Bundesländer wie beispielsweise Bayern, Hamburg oder Baden-Württemberg zeige, dass dort, wo die Rolle des ÖGD gesetzlich konkretisiert wurde, verlässliche Strukturen entstünden.

Den ÖGD leistungsfähig halten

Die Barmer fordert außerdem, den ÖGD langfristig und nachhaltig zu stärken. Die seit der Corona-Pandemie aufgebauten Strukturen und Ressourcen in den Gesundheitsämtern gilt es, weiterzuentwickeln. Durch das Auslaufen des ÖGD-Pakts zum Ende des Jahres 2026 droht jedoch der Verlust von aufgebauten Kapazitäten, digitaler Infrastruktur, Netzwerken und qualifiziertem Personal. „Wir brauchen eine Verstetigung der Mittel, ansonsten werden Investitionen, die in den vergangenen Jahren getätigt wurden, verpuffen“, so Dziuk.

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Annemarie Söder
Pressesprecherin Barmer Sachsen-Anhalt
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